Ortschaft

Remkersleben

Remkersleben in der Börde wurde erstmals im Jahr 1145 urkundlich erwähnt und gehört heute gemeinsam mit Meyendorf zu einer gewachsenen Ortschaft. Die Lage an der Bundesstraße 246a sowie die lange Geschichte prägen den Ort bis heute. Remkersleben verbindet historische Wurzeln mit ländlicher Struktur.

Über die Ortschaft

Remkersleben in der Börde ist ein traditionsreicher Ortsteil der Stadt Wanzleben-Börde, der gemeinsam mit dem Ortsteil Meyendorf eine historische und gewachsene Ortschaft bildet. Mit rund 635 Einwohnern und einer Fläche von etwa 16,79 km² liegt Remkersleben in der fruchtbaren Landschaft der Magdeburger Börde und ist über die Bundesstraße 246a gut erreichbar.

Die erste urkundliche Erwähnung von Remkersleben stammt aus dem Jahr 1145, wobei auch eine noch frühere Nennung aus dem Jahr 945 überliefert ist. Der Ort blickt somit auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Der Ortsteil Meyendorf, der zur Ortschaft gehört, wurde bereits 1152 erstmals erwähnt und ist insbesondere durch seine Klostertradition geprägt.

Ein bedeutendes Bauwerk in Remkersleben ist die evangelische St.-Michael-Kirche, deren Kirchturm noch aus der romanischen Zeit stammt. Das heutige Kirchenschiff wurde im Jahr 1855 errichtet und ergänzt das historische Erscheinungsbild des Ortes.

Das Wappen der Ortschaft zeigt eine silberne Waage auf blauem Grund sowie einen Stern, der auf die historische Verbindung zu Meyendorf verweist. Die Symbolik geht auf den Erzengel Michael zurück, der als Schutzpatron der Kirche gilt und traditionell mit einer Waage dargestellt wird.

In der Vergangenheit war Remkersleben auch infrastrukturell angebunden, unter anderem durch einen Bahnhof an der Strecke Blumenberg–Eilsleben, der jedoch seit 2002 nicht mehr im Personenverkehr genutzt wird.

Heute zeigt sich Remkersleben als ruhiger Ort mit ländlichem Charakter, der durch seine Geschichte, kirchliche Tradition und die Verbindung zu Meyendorf geprägt ist.

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Vereine

Männerchor Remkersleben
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